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Discover Psychologische Intervention : 144 flashcards with questions and answers.
Subject Humanities / Psychology
Language of creation German 144 flashcards
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Cards in this set Card 61
Question
Aktualgenese - Prinzipien der Handlungsregulation (v.a. Piaget, 1977)
Implikationen für psych. Interventionen [1]
Answer Handlungsregulation anhand von zwei grundlegenden Prozessen:
Assimilation
==> Prozess aktiver Gestaltung (Anpassung der Umwelt an menschl. Konzepte)
Akkomodation
==> Anpassung des Menschen an Erfordernisse der Umwelt (Konzeptaneignung)
Implikationen für psych. Interventionen :
angemessene Balance zw. diesen Anpassungsleistungen
Card 62
Question
Aktualgenese - Implikationen für Psychologische Interventionen (durch Prinzipien des Lernens, Informationsverarbeitung, Handlungsregulation) [3]
Answer IMPLIKATIONEN FÜR DIE PSYCHOLOGISCHEN INTERVENTION
Interventionen dürfen grundlegenden Prinzipien (Lernen, Infoverarb., Handlungsregul.) nicht widersprechen
Methoden & Didaktiken müssen auf diese grundlegenden Prozesse bezogen werden (z.B. Übung, Verstärkung, Bewältigung)
Orientierung an Lernstile/ Lernmöglichkeiten und Kapazitäten der Zielgruppen
Card 63
Question
Aktualgenetische Veränderungsmodelle - Nur nennen [4]
Answer
Theorie des geplanten Verhaltens (Ajzen,1985)
Zur Bedeutung der Verhaltensintension
Health-Belief-Modell (Becker et al., 1974)
Analyse von Erwartungen, Selbstwirksamkeitseinschätzungen und Widerständen (Subjektive Überzeugungen/Theorien)
Transtheoretisches („Drehtür “) -Modell (Prohaska & DiClimente, 1982)
Analyse von Veränderungsphasen und Veränderungsprozessen
HAPA-Modell (Schwarzer, 1992)
Health Action Process Approach:
Integratives Handlungsmodell bestehend aus Motivation, Volition und Handlung
Card 64
Question
Aktualgenetische Veränderungsmodelle - Theorie des geplanten Verhaltens (Ajzen,1985)
Answer Theorie des geplanten Verhaltens
Betonung der Intention als zentrales veränderungsrelevantes Verhalten
Einstellung, subjektive Norm & wahrgen. Verhaltenskontrolle ==> Intention ==> Verhalten
direkter Weg von wahrg. Verh.kontrolle auf Verhalten
Card 65
Question
Aktualgenetische Veränderungsmodelle - Health-Belief-Modell (HBM) (Becker et al., 1974)
Answer Health-Belief-Modell
heterogene Menge von Gedanken & Überzeugungen über
Genese
Verlauf
Veränderbarkeit des Verhaltens
Reflektiert :
Wissen & Einstellungen über Problemursachen (subjektives Erklärungsmodell)
Überzeugungen zur "Anfälligkeit" einer Person
wahrgenommene Kontrolle der Umstände --> "self-efficacy"
Einschätzungen zur Effektivität & Aufwand einer Interventionen
Analyse des HBM vor einer Intervention erforderlich, da zentral für Änderungsbereitschaft
mgl. Ursache von Veränderungswiderständen
Card 66
Question
Aktualgenetische Veränderungsmodelle - Transtheoretisches Modell (TTM) der Verhaltensänderung (Prochaska & DiClemente, 1982ff.)
Answer Transtheoretisches Modell (TTM) der Verhaltensänderung
aktualgenetische Veränderungen verlaufen nicht abrupt oder unerwartet sondern nach best. Gesetzmäßigkeiten
eher dynamisches/ prozesshaftes Modell (i.G.z. HBM & Th. d. gpl. Verh.)
Phasen sind strukturiert am zeitlichen Verlauf einer Veränderung (nicht an psych. Prozessen)
In jeder Phase kann Klient aus Veränderungsprozess "aussteigen"
Phasen können mehrfach durchlaufen werden
ggf. kann wieder "eingestiegen" werden
Selbstwirksamkeit steigt mit Veränderungsphasen
Card 67
Question
Aktualgenetische Veränderungsmodelle - Transtheoretisches Modell (TTM) der Verhaltensänderung (Prochaska & DiClemente, 1982ff.)
Answer Transtheoretisches Modell (TTM) der Verhaltensänderung
Versch. Phasen werden unterschieden mit jeweils Rückkopplungsschleifen
Präkontemplation
Kontemplation
Vorbereitung
Handlung
Aufrechterhaltung
Termination
Card 68
Question
Aktualgenetische Veränderungsmodelle - Transtheoretisches Modell (TTM) der Verhaltensänderung (Prochaska & DiClemente, 1982ff.)
Zusammenhang zw. Wahl der Methodik & Veränderungsphase [2]
Answer Zusammenhang zw. Wahl der Methodik & Veränderungsphase
Überlegung/ Entscheidung : verbale Informationen/ Methoden
Handlung/ Aufrechterhaltung : handlungsorientierte Methoden/ Erfahrung
übungs- & bewältigungsorientiert
Card 69
Question
Aktualgenetische Veränderungsmodelle - HAPA-Modell (Health Action Process Approach)
Allgemeines/ Grundnanahmen [2]
Hauptkomponenten [3]
Kritik v. Beelmann [2]
Answer Health Action Process Approach (HAPA)
Integratives Handlungsmodell (TTM)
Selbstwirksamkeit zentrale Größe in Veränderungsprozessen
Hauptkomponenten:
Motivation
Volition
Handlung
Kritik von Beelmann :
zu kompliziert
zu viele Kreuzverbindungen (alles mit allem)
Card 70
Question
Aktualgenese - Lösungsversuche (Watzlawik, 1974)
Arten [2]
mehr desselben
Vereinfachungen
Lösungen [2]
Answer Lösungsversuche als Ursache/ Aufrechterhaltung von Problemen:
Mehr desselben
Problem:
vom Klienten als wirksam eingeschätzte Lösungsversuche verschärfen das Problem (z.B. übermäßige Leistung für niedrigen SW)
Lösung :
weniger desselben/ Symptomverschreibung (paradoxe Interv.)
Vereinfachungen
Problem:
Simplifizierung von Lösungen für komplexe Probleme ("klein reden")
Lösung:
Aufdecken der Motivstruktur
Card 71
Question
Aktualgenese - Lösungsversuche (Watzlawik, 1974)
Arten [2]
Utopie-Syndrom
Paradoxien
Lösungen [2]
Answer Lösungsversuche als Ursache/ Aufrechterhaltung von Problemen:
3. Utopie-Syndrom
Problem:
Utopische Lösungen für psych. Probleme ("wenn ich diesen Job habe sind alle Probleme gelöst")
Lösung:
Stärkung des Relitätssinns
4. Paradoxien
Problem:
Widersprüchliche Handlungsaufforderungen (Doppelbindungen - > Th. zur Ätiologie von Schizophr. ==> Lösungsversuch paradoxer Handlungsanfforderungen)
Lösung:
Meta-Kommunikation
Card 72
Question
Weitere aktualgenetisch bedeutsame Aspekte - Barrieren der Veränderung [6]
Welche Faktoren behindern/ erschweren erfolgreiche Veränderung?
Answer Barrieren der Veränderung
Widerstände gg Veränderungen (Grund identifizieren)
Zieldifferenzen / sek. Krankheitsgewinn (Was verliert jmd durch aufgeben der Symptome?)
Wertedifferenzen (z.B. Suchtklinik: Einstellung zu Delinquenz/ Gesellschaft)
Hohes Anspruchsniveau
Identitätsgefährdend (z.B. Arbeit <-> Burnout)
Negative/ Stereotype Einstellungen zur Intervention/ Wissenschaft/ Psychologie
Card 73
Question
Aktualgenetisch bedeutsame Aspekte - Implikation für die Interventionsentwicklung [5]
(Aktualgenetische Theorien, Widerstände, Zieldifferenzen, Hohes Anspruchsniveau, Identitätsangreifend, Wertdifferenzen, neg. Stereotype)
Answer Implikation für die Interventionsentwicklung
Veränderungsziele dürfen grundl. Handlungsintentionen nicht widerspr .
Analyse von Erwartungen , Widerständen , Lösungsversuchen
Schaffung günstiger Ausgangsbedingungen (Motivation, Volition) notw. Voraussetzung
Änderungsmotivation abh . von:
Problembewusstheit (z.B. Leidensdruck)
Grad der aktuellen Anforderung (EW-Aufgaben, ökol. Übergänge)
Systematische Berücksichtigung von "Fehlschlägen "
durch wiederholtes Intervenieren, Auffrischung
Card 74
Question
Formulierung einer Programmtheorie - Informationsquellen für Inhalte der Intervention [6]
Answer Informationsquellen für Inhalte der Intervention (=Programmtheorie)
Rahmenmodelle (Lerntheoretisch, Psychodynamisch etc.)
Spezifische Risiko- und Schutzfaktoren
Entwicklungspfadmodelle
Ätiologische Theorien (meist sehr spezifisch/ viel spezifischer als Rahmenmodelle)
Resilienz / Entwicklungskompetenzen
Bisherige Interventionsforschung
Card 75
Question
Worauf bezieht sich die Programmtheorie/ Interventionstheorie allgemein? - Stichwort
Answer Programmtheorie = Inhalte der Intervention (WAS)
Interventionstheorie = Durchführung und Implementation (WIE)
Card 76
Question
Formulierung einer Interventionstheorie - Informationsquellen für Durchführung und Implementation der Intervention [3]
Answer Informationsquellen für Durchführung und Implementation der Intervention (= Interventionstheorie)
Pädagogisches Grundwissen - Methodik & Didaktik
Forschung zu Durchführungs - und Implementationsparametern
Praktische Erfahrungen (systematisch & unsystematisch)
Card 77
Question
theoretischer Zusammenhang zw. guter/ schlechter Programmtheorie & Interventionstheorie mit Erfolgswahrscheinlichkeit (Schaubild)
Answer
Praxiologisch ==> schlecht fundierte Inhalte, gute Durchführung
Akademisch ==> gut fundierte Inhalte, schlechte Durchführung
Professionelle , wissensch. fundierte Intervention ==> gute Interventionsstrategie und Programmtheorie
Unreflektiert ==> schlechte Programm- und Interventionstheorie
Card 78
Question
Programmtheorie - 1. Rahmenmodelle (Übergeordnete Paradigmen)
Rahmenmodelle nach Generation nennen [2.3]
Answer Rahmenmodelle (Übergeordnete Paradigmen)
Theorien erster Generation
Psychodynamisches Modell
Humanistisches Modell
Lerntheoretisches Modell
Theorien zweiter Generation
kognitiv-handlungstheoretisches Modell
interpersonales/ systemisches Modell
soziokulturelles-ökologisches politisches Modell
Card 79
Question
Programmtheorie - 1. Rahmenmodelle
Zentrale Aspekte zur Unterscheidung der Theorien [3]
Problem mit Rahmenmodellen für die Ableitungen von Interventionsinhalten
Answer Zentrale Aspekte zur Unterscheidung der Theorien
Unterscheidung anhand:
der Theorie menschlichen Verhaltens
z.B. Streben nach Selbstaktualisierung vs. Konditionierung
der Theorie menschlicher Entwicklungsprobleme
z.B. Fixierung an ungelösten frühkindl. Konflikten vs. dysfunktionale Lerngeschichte
des Interventionskonzepts
z.B. Konfliktbearbeitung vs. Kognitive Umstrukturierung
oder Verhaltens- vs. Verhältnisänderung
Problem ; Konzepte sehr allgemein im Hinblick auf konkrete Ableitungen für Interventionsinhalte
Card 80
Question
Programmtheorie - 2. Bereichsspezifische Risiko- und Schutzfaktoren (Entwicklungspsychopathologie)
Überblick [3]
Problem [2]
Answer Bereichsspezifische Risiko- und Schutzfaktoren
Variablenorientierte Forschung
liefern Hinweise auf zu kompensierende Defizite/ aufzubauende Kompetenzen
bieten Anfangsideen über mgl. Interventionsinhalte
Problem :
oft nur geringe Zsh. mit Problem
nur Betrachtung einzelner Variablen (z.B. Selbstwert bei Angst/ Depression)
==> Zusammenfassung zu Gesamtmodellen der Entwicklung lohnend
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