==> Erstellung und Verbreitung qualitativ hochwertiger Ergebniszusammenfassungen mit strengen Begutachtungsverfahren
Card 112
Question
Empirische und praktische Bewährung - Evidenzbasierte Verzeichnisse
Kriterien angeben für:
well-established Treatments [3]
(task force der APA)
Answer
Well-Established Treatments
mind. 2 gute experimentelle Gruppenstudien durch untersch. Forschungsgruppen, die Wirksamkeit durch folgende Strategien nachweisen:
Medikamentöser oder anderer Behandlung oder Placebo überlegen
Vergleichbar mit Wirkung einer bereits anerkannten Behandlung mit adäquater stat. Power (n > 30)
oder
Große Anzahl von Einzelfallstudien (>9) mit demonstrierter Wirksamkeit und experimentellem Design und/oder Vergleich mit anderer Behandlung wie o.g.
Studien müssen mit Treatment Manual durchgeführt worden sein
Merkmale der Klientel müssen klar beschrieben sein
Card 113
Question
Empirische und praktische Bewährung - Evidenzbasierte Verzeichnisse
Kriterien angeben für:
Probably Efficacious Treatments [4]
(task force der APA)
Answer
Probably Efficacious Treatments
Zwei Gruppenstudien, die zeigen dass Behandl. wirksamer als "Warteliste-Kontrollgruppe"
oder
Zwei Studien, die Kriterien für "well-established" erfüllen, aber nur durch eine Forschungsgruppe durchgeführt wurde oder eine gute experimentelle Studie
oder
Mind. zwei gute experimentelle Studien, aber Heterogenität der Klientel
oder
kleine Anzahl von Fallstudien, die Kriterien für well-established erfüllen
Card 114
Question
Empirische und praktische Bewährung - Levels of Evidence [5]
Answer
Levels of Evidence
Level I - Meta-Analysis or systematic review of level II studies incl. quantitative analysis
Level II - study of test accuracy (double blinded, independent, valid reference standard)
Level III-1 - pseudorandomized controlled trial
Level III-2 - comparative study with concurrent controls
Level IV - Case series with either post test or pretest/ posttest outcomes
Card 115
Question
Grundlagen der Interventionsplanung - Konkrete Anwendung psych. Interventionen im Einzelfall [5]
(Anpassung von Beelmann's Modell auf den Einzelfall)
Answer
Individuelle Indikation(Legitimation der Maßnahmen)
Planung zur Durchführung und Implementation (Durchführung: Problem- & Förderbereiche)
Wie sollen die Ziele erreicht werden?
Umsetzung und Evaluation im Einzelfall/ Qualitätssicherung (konkrete Umsetzung & Eval.)
Card 116
Question
Interventionsplanung in der Praxis
Drei Schritte [3.3 bzw. 3.4]
Answer
Interventionsplanung in der Praxis
Screening/ Diagnostik (Erfassen von Basisparametern)
Identifikation relev. Gruppen & Personen (BZP?)
Personenbezogene (allg./ spezielle) Indikation
Feststellung des Vorinterventions-Zustandes & Erarbeitung von Interventionszielen
Implementation (Umsetzung der Intervention im Einzelfall)
Analyse des Handlungsfeldes (Auswahl geeign. Intervention, Festlegen der Umsetzungsbedingungen)
Schaffung günstiger Ausgangsbedingungen
Durchführung der Maßnahme indiv. Feinjustierung
Qualitätssicherung (Fortlaufende Kontrolle & Optimierung der Interv.-Implemetation und -erfolge )
Überprüfung von Struktur-, Prozess und Ergebnisqualität
Supervision & Qualitätszirkel
Rückmeldung an Forschungskontexte
Förderung individueller prof. Qualität durch Fort- und Weiterbildungen
Card 117
Question
Gesundheitsförderung und Prävention - Unterschiede zwischen Gesundheitsförderung & Prävention
Answer
Unterschiede zwischen Gesundheitsförderung & Prävention
--> Begriffe werden hfg. synonym verwendet, obwohl sie untersch. Konzepte & Strategien umfassen
Card 118
Question
Gesundheitsförderung und Prävention - Kontinuität Health ease–Healthdisease (HE-DE-Konzept)
Schaubild
Answer
Card 119
Question
Gesundheitsförderung und Prävention - Definition Gesundheit (Franke)
Answer
Definition Gesundheit (n. Franke; 2006)
Störungsfreiheit
Abwesenheit von KH (v.a. im westlichen Medizinsystem)
Zustand der Schmerzfreiheit, nicht-behindertseins im Gebrauch der "Lebenskräfte"
Wohlbefinden
bekannteste Begriffsbestimmung (WHO, 1946)
Zustand vollst., körperlichen geistigen 6 sozialen Wohlbefindens, nicht nur Freisein von KH
Leistungsfähigkeit und Rollenerfüllung
Zustand optimaler Leistungsfähigkeitfür wirksame Erfüllung der Rollen & Aufgaben, für die es sozialisiert worden ist
Gleichgewichtszustand (Homöostase)
Zustand von Ausgeglichenheit, Ausgewogenheit & Gleichgewicht
Flexibilität (Heterostase)
Fähigkeit, mit Störungen aktiv umzugehen und sie zu überwinden
Card 120
Question
Gesundheitsförderung und Prävention - Salutogenesekonzept (Antonovsky)
Zentrale Frage
Zwei grundannahmen
Answer
Salutogenesekonzept (Antonovsky)
Zentrale Frage
Was hält Menschen trotz Risiken & Belastungen gesund?
Grundannahmen
Krankheiten = normale Erscheinungen im Leben
Gesundheit-Krankheit-Kontinuum (HEDE-Kontinuum)
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