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Uni Kassel FB11 SS24 G18 Botanik

Discover Uni Kassel FB11 SS24 G18 Botanik: 34 flashcards with questions and answers.

Subject
Sciences / Biology
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Nennen Sie 3 wichtige Unterschiede von Einkeimblättrigen und Zweikeimblättrigen Pflanzen

Answer

  Einkeimblättrige Zweikeimblättrige
Pollen Keine Furchung Einfurchenpollen, Dreifurchenpollen
KEimblätter 1 Keimblatt 2 Keimblätter
Nervatur streifenförmige/parallele Blattnervatur netzartige oder fiedernervige Blattnervatur
Wachstumszone Wachstumszone am Blattgrund Wachstumszone auf der Blattspreite
Differenzierungszone Differenzierungszone im oberen Blattdrittel Differenzierungszone am Blattrand
     

 

Card 2

Question

Nennen Sie 3 Blattmetamorphosen und Ihre Funktion

Answer

  Charakteristika Funktion Lebensraum
xeromorphe Blätter (Nadeln, Hartlaub)

- verdickte cuticula

- mehrschichtige epidermis

- eingesenkte Stomata (haare)

- geringere Transpiration

- In ariden oder kalten Gebieten

 

- bei Starker Sonneneinstrahlung

Phyllodien

- stark reduzierte Blattspreite

- Stiel übernimmt Funktion (höchste konzentration an Chloroplasten

- geringere Transpiration - Wüsten oder Savannen (acacia)
Dornen

- komplett reduzierte Blattspreite

- mit Sklerenchyfasern verstärkt

- konstitutive, permanente Verteidigung  
Blattsukkulenz - Stark vergrößerte VAkuolen - Epidermis oder mesophyll als Speicher für Wasser - in trockenen Gebieten
hygromorphe Blätter

- Stomata auf erhöhter Position

- fehlende cuticula

- einschichtige epidermis

- dünnwandige zellen

- erhöhung der Transpiration

- stomata wird vom wind umschlossen -->erhöhte Transpiration

- feuchte, nasse Standorte
Ranken   - fixierung, Stütze  
Zwiebel - zu speicherorganen umgebildete blätter - Assimilatspeicherung   
Fangorgane - Fallen    

 

Card 3

Question

Zeichnen und beschreiben Sie den Aufbau der Blütenstände:

Traube, Ähre, Rispe, Kolben

Answer

ib

Card 4

Question

Wo befinden sich Xylem und Phloem

Answer

- Xylem und Phloem befinden sich im ZEntralzylinder Bereich von Monokotylen und Dikotylen Pflanzen meist im Innenbereich, abgetrennt von dem Kambium zum Phloembereich im Bast. Bildet sich um das Apikalmeristem oder im Parenchymbereich

-GEnerell besitzen nur Kormophyten LEitgewebe

- Xylem und Phloem geschlossen kollateral (ohne KAmbium)

- Xylem undPhloem offen Kollateral (mit Kambium)

- Xylem mit 2 Phloembereichen, abgetrennt von einem Kambium bikollateral

- Konzentrisch als Außenxylem oder Innenxylem

 

 

Card 5

Question

Beschreiben Sie die verschiedenen Wurzelsysteme von Pflanzen. Gehen Sie dabei besonders auf krautige, holzige Pflanzen ein.

Answer

Bäume:

- Pfahlwurzler

- Senkwurzler

- Herzwurzler

 

Monocodyledonen:

- homorrhizes Wurzelsystem (Primärwurzel stirbt, sprossbürtige Wurzeln entstehen)

 

Dycodiledonen und Gymniosperm:

- Allorrhizes Wurzelsystem (eine Hauptwurzel entsteht von der NEbenwurzeln ausgehen)

Card 6

Question

Wie lässt sich eine Art definieren?

Answer

- Morhologisches Konzept

- Physiologisches Konzept

- Biologisches Konzept

- Phylogenetisches Konzept

Card 7

Question

Zählen Sie die Klassen der Bedecktsamer und NAcktsamer auf

Answer

Gymniosperm:

- Palmfarne

- Ginko-Gewächse

- Gnetum-Gewächse

- Nadelgehölze

 

Angiosperm:

Einkeimblättrige und Zweikeimblättrige (Einfurchenpollen und Dreifurchenpollen)

Card 8

Question

Beschreiben sie die Vorgänge der Fortpflanzung einer Sporenpflanze, einers NAcktsamers und eines Bedecktsamers BEispielhaft

Answer

ib

Card 9

Question

Nennen Sie BEispiele für Wurzelmetamorphosen

Answer

Wurzel Methamorphosen Charakteristika Funktion
Wurzelrübe Primärwurzel verdickt Speicherfunktion
Sprossrübe Verdickte Sprossbasis (hypokotyl) "
Wurzelknolle Sprossbürtige Knollen von denen Wurzeln ausgehen "
Haftwurzeln Wurzel an Sprossachsen zur BEfestigung Anhaftend
Stelzwurzeln Entspringt oberirdischen Teilen und wächst stelzenartig nach unten BEfestigung
Brettwurzeln Bis zu mehrere MEter hoch, Sternförmig angeordnet Befestigung
Luftwurzeln Wurzeln ohne Substratberührung Wasser und Nährstoffaufnahme aus der Luft

 

Card 10

Question

Nennen Sie MEtamorphosen der Sprossachse

Answer

- Dorn

- Sprossrübe

- Stolon

Card 11

Question

NEnnen Sie die HAuptorgane der Blüte und Zeichnen Sie ein Blütenschemata.

Answer

- Kelch mit Kelchblatt

-Fruchtknoten, oberständig, mittelständig, halbunterständig, unterständig

Im Fruchtknoten liegen Samenanlagen und Befruchtungsschlauch, Blütenboden

- Krone

Kronenblätter umschließen die Geschlechtsorgane

- Androeceum

Geamtheit der Staubblätter und Pollenkörner

- Gynoeceum

In Fruchtblätter eingehüllte Samenanlagen, Narbe, Griffel, fruchtknoten

Card 12

Question

Wie erkennt man die Ständigkeit einer Blüte?

Answer

Am Stand des Fruchtknotens:

oberständig-->oberhalb des Blütenbodens

mittelständig-->blütenboden umschließt mit Lückevden Fruchtknoten

halbunterständig-->Fruchtknoten halb im Blütenboden

unterständig-->Fruchtknoten und Blütenboden verwachsen

Card 13

Question

Welche Symetrieachsen kann eine Blüte haben und wie heißen Sie?

Answer

1. Eine Symmetrieachse

dorsiventral, zygomorph, monosymmetrisch

Bsp.: Laminaceae, Fabaceae

 

2. Zwei Symmetrieachsen

disymmetrisch, bilateral

Bsp.: Brassicaceae, Papaveraceae

 

3. Mehr als 2 Symmetrieachsen

radiär

Bsp.: Asteraceae, Anemoneacee

Card 14

Question

Welche Blütenstandsformen gibt es?

Answer

Einfache Blütenstände

- Traube, Schirmtraube, Ähre, Kolben, Dolde, Köpfchen, Körbchen

 

Zusammengesetze Blütenstände

- Doppeldolde, Rispe, Schirmrispe, Spirre, Monochasium, Dichasium, Pleiochasium, Scheindolde, Thyrse

 

Symposidale Blütenstandsformen

 

Card 15

Question

Systematische Ordnung 

Answer

1.Lebewesen

2.Domäne

Bakteria, Archaea, Eucarya

3.Reich

Protista, Animalia, Fungi, Plantae

4.Stamm

Bryophyten, Pteridophyten, Spermatophyten

5. Unterstamm

Gynospermen, Angiospermen

6.Klasse

Monocodyledone, Dicodyledone

7.Ordnung

Asterales

8.Familie

Asteraceae

9.Gattung

Lactuca

10.Art

Lactuca serriola (Kompass-Lattich)

Card 16

Question

Zählen sie die "Höhepunkte" der LAndpflanzenevolution auf

Answer

1. Entwicklung der Lebermoose und Landgang, Gefäßlose PFlanzen Sporend

2. Samenlose (Sporende) GEfäßpflanzen Pteridophyten und Farne

3. Samenpflanzen, NAchtsamer und Bedecktsamer

 

Card 17

Question

Was besagt die Endosymbiontentheorie?

Answer

- Mitochondrien und Plastide (chloroplsten Cyanobakterien) waren einst eigenständige Prokaryoten

- Durch Endocytose wurden Sie aufgenommen

- Eukaryotische Zellorganellen bildeten sich im lauf der Evolution

- DNA Austausch zwischen Zellkern und Mitochondrium (Mitochondrium hat eigene DNA (Bakteriell) und Fremd DNA vom Zellkern. Der ZEllkern enthält Mitochondrische DNA

-->Das spricht für eine gegenseitige beeinflussung, so hat die ZElle den Sauerstofftransport erlernt und das Mitochondrium "Verlor" nicht wichtige DNA

Card 18

Question

Welche notwendigen Anpassungen an das LEben an LAnd waren für den Landgang der PFlanzen essentiell?

Answer

• Wasseraufnahme über neue Organe

-Wurzeln, (Rhizoide = „Quasi-Wurzeln“ – insbes. bei Moosen)

• Wassertransport durch spezielle Leitelemente

- Hydroiden (z. T. bei Moosen - Polytrichum juniperum)

- Tracheiden (Pteriodophyten, Gymnospermen)

- Tracheen (Angiospermen)

• Vermeidung unkontrollierten Wasserverlusts

-Kutikula (Wachsschicht), regulierbare Spaltöffnungen zum Gasaustausch

• Festigungsstrukturen

-Holzstoff (Lignin), Zellen mit verdickten Wänden

• Zunehmende Dominanz der Sporophyten

Card 19

Question

Geben Sie Beispiele für Symbiosen, gehen Sie dabei kurz auf die Symbiosepartner und deren Nutzen von der Symbiose ein.

Was bedeutet Ektosymbiose und Endosymbiose in diesem Kontext?

Answer

- Wurzelknöllchen-Symbose

Symbiose zwischen Pflanzen und Bakterien. BAkterien erhalten Assimilate und die Pflanzen den von den Bakterien fixierten und reduzierten Luftstickstoff

Endosymbiose

 

- Mykorrhiza

Symbiose zwischen einem Pilz und einer höheren Pflanze. Der Pilz erschließt enzymatisch Nährstoffe für die Pflanze (Phosphat, Nitrat und Spurenelemente) und erhält dafür Assimilate. Der Pilz schützt die Wurzeln

Ektosymbiose

 

- Felchten ein Doppelorganismus

Symbiose zwischen Pilzen und Grünalgen oder Cyanobakterien die zr Photosythese fähig sind. Der Pilz "Schützt die BAkterien durch eine Myzelschicht vor dem austrockenen und erhält dafür Photosyntheseprodukte, von Cyanobakterien auch fixierten Luftstickstoff. Der Pilz gibt den Algen Schutz und Wasser

Aufbau:

(a) Äußere Schicht aus dichten geflochtenen Pilzfäden (obere Rinde)

(b) Algenschicht, in der die Algen in einem lockeren Pilzgeflecht lagern

(c) Markschicht aus lockerem Pilzgeflecht ohne Algen

(d) Untere, dem Substrat zugewandte Rinde

(e) Rhizinen (wurzelartige Pilzfäden)

Card 20

Question

Die Pflanzliche Zelle

Answer

Zellorganelle Bau Funktion
Zellkern - Kernmembran, Kernporen, Nucleolus, Nucleoli, Karyoplasma • „Schaltzentrale der Zelle“ • steuert alle Lebensvorgänge innerhalb der Zelle • Stoffaustausch • trägt die Erbinformation (DNA) • überträgt die Erbinformationen ins Plasma (RNA) • Bildung der Ribosomen
Zellwand

1. Mittellamelle

Pektin

2. Primärwand

Pektin, Cellulose, Hemicellulose

3. Plasmalemma

- Trennung Zelle von Umwelt

- Cellulosemikrofibrille Gitternetz zur Stabilisierung

- Einlagerung von Lignin zu Stabilisierung

- Plasmodesmen und Tüpfel zum Transport zwischen den ZEllen

Plasmalemma Doppelipidschicht Wirkt Wasserabweisend nach innen und liebend nach Außen, eingelassene Transporter, Proteinverbindung mit Cytoskelett
Ribosomen

- kugelförmige Partikel

- bestehen aus RNA und Proteinen

- ORte der Proteinsynthese
Polysome - viele zusammenhängende Ribosome - KEttenbildung verbessert PRoteinsynthese, manchmal an ER angebunden
ER

- flaches, röhren- und bläschenförmiges Membransystem das um den Zellkern angeordnet ist

Formen:

– raues ER

– glattes ER

•Enzyme

• glattes ER:

Kohlenhydrat, Calciumspeicherung

• raues ER: Proteinbiosynthese, Membranproduktion

• Transport der bei der Eiweißsynthese entstandenen Proteine zw. Zellkern und Cytoplasma

• Stoffaustausch zwischen Zellkern und Zytoplasma

Vesikel - Bläschen des ER Sammlung von Verdauungsenzymen
Vakuolen

-Große ZEntralvakuole

- entsteht durch das Zusammenfließen der Membranen verschiedener Vesikel

- Speicherung von Stoffen

- Tugordruck und Zellstreckung

Tonoplast - Vakuloenmembran - hält Vakole zusammen
Dictosomen • einzelner Membranstapel des Golgi – Apparates • am Rand: Abschnürung kleiner Bläschen = Golgi-Vesikel • Anreicherung und Transport verschiedener Sekretstoffe, z. B. in Drüsenzellen • Bildung von Polysachariden für den Aufbau von Zellwänden
Golgi Apparat • Gesamtheit aller Dictyosomen einer Zelle • Speicherung- und Transportfunktion
Cytoplasma • hochkonzentrierte Proteinlösung • Reaktionsraum für viele Stoffwechselvorgänge
Mitochondrien • beinhalten in ihrer Matrix (Innere) Proteine, Lipide, Ribosomen und eigene DNA • langgestreckte Zellorganelle in Bakteriengröße mit Doppelmembran • „Kraftwerk“ der Zelle • Synthese von ATP durch biolog. Oxydation
Plastiden - umgeben von einer Doppelmembran - diverse Umwandlung und Speicherfunktionen
Chloroplasten - Träger des Farbstoffs Chlorophyll als Tykaloide - Ort der Photosynthese
Chromoplasten - Farbige Plastide die Farbstoffe enthalten - Färbung von Pflanzenteilen
Leukoplasten - farblose Speicherorgane - Speicherung on Ölen und Proteinen
Amyloplasten - stärkekornhaltige Leukoplasten -Gravitropische Erkennung

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