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Uni Kassel FB11 SS24 G18 Botanik

Discover Uni Kassel FB11 SS24 G18 Botanik: 34 flashcards with questions and answers.

Subject
Sciences / Biology
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 21

Question

Erklären Sie kurz Arten, Aufbau und Funktionen der verschiedenen Plastiden

Answer

Chloroplast Umgeben von einer Doppelmembran und mit eigener Dna, zu Hundterten in einer Zelle vorhanden, höchste Stickstoffkonzentration enthalten Sie die Photosysteme und ein Stärkekorn das die Ausrichtung übernimmt
Proplastide nicht ausdifferenzierter Plastit im Bildungsgewebe (Meristem)
Chromoplast

chlorphyllfreie, photosythetisch innaktiv

-dienen der Tieranlockung und entstammen dem Alterungsprozess. Sie enthalten Farbstoffe

Amyloplasten Enthalten Stärkekörner, sinken herab und verursachen Ionenströmungen welche als Gravitation interpretiert werden
Leukoplasten

Farblose Speicherplastide in photosythese innaktivem Gewebe:

Werden zu Proteinoplasten, Eleioplasten oder Amyloplasten

 

Card 22

Question

Welche Gewebetypen gibt es?

Answer

  • Bildungsgewebe (mit Zellteilung jedoch ohne Differenzierung)

- Apikalmeristem ist für das Längstwachstum an Spross und Wurzel verantwortlich

  • Dauergewebe

- Abschlussgewebe

- Grundgewebe

- Festigungsgewebe

- Leitgewebe

Card 23

Question

Erklären Sie den Aufbau einer Wurzel, gehen Sie dabei von innen nach außen vor

Answer

1. Zentralzylinder

-Stoff-, Wasserleitung

2. Rinde

-Stoffspeicherung, Durchlüftung

3. Wurzelhaare

-Wasser und Nährstoffaufnahme

4. Rhizodermis

-Schutz der Wurzel

5. Wurzelmeristem

-Bildung neuer Zellen, die sich später ausdifferenzieren

6. Wurzelhaube

-Schutz der Wurzelspitze

Card 24

Question

Welche GEwebetypen gibt es in PFlanzen?

Answer

1. Bildungsgewebe (mit Zellteilung jedoch ohne Differenzierung)

  •  Apikalmeristem ist für das Längstwachstum an Spross und Wurzelspitzen verantwortlich

2. Dauergewebe

  • Abschlussgewebe

-->Primäre Abschlussgewebe: meist 1 Schichtiges gewebe, bedeckt gesamten Pflanzenkörper

-->sekundäres Abschlussgewebe oder Periderm: idR von mehrjährigen Pflanzen ausgehend. dient als Sekündäres Abschlussgewebe wenn Epidermis reißt 1. Rindenzellen, 2. Korkkambium, 3 Korkzellen

-->tertiäres Abschlussgewebe ist die Borke

 

  •  Grundgewebe (Parenchym): Häufigster Gewebetyp, keine besondere anatomische Differnezierung, dünnwandige Zellen mit großer Vakuole und hohem Tugordruck

- ->Chlorenchym: Enthält alle Photosyntheseorganellen und  Photosysteme

-Palisadenparenchym: Dient Photosynthese, hoher chloroplastengehalt

-Schwammparenchym:Dient dem Gasaustausch bei der Photosynthese, weniger Chloroplasten

-->Speicherparenchym: Speicherparenchym dient der Speicherung von Nährstoffen wie Stärke, Fetten, Proteinen sowie Wasser. (Knollen)

-->Aerenchym: Weite Interzellularräume, Gasaustausch für untergetauchte Pflanzenteile

-->Hydrenchym: Wasserspeicherung durch große Vakuolen (Succulenz)

 

  •  Festigungsgewebe (Stützfunktion)

-->Kollenchym (Bei krautigen, nicht verholzten Pflanzen), lebende zellen mit ungleichmäßig verdickter primärer Zellwand aus Cellulose und Pectin

- Ecken oder Kantenchollenchym

- Plattencollenchym

- Lückencollenchym

 

-->Sklerenchym (Bei verholzten Pflanzen): IdR Abgestorbene Zellen mit Lignineinlagerungen, Wände von Tüpfelkanälen durchzogen

  •  Leitgewebe

Card 25

Question

Gehen Sie differenziert auf das LEitgewebe ein

Answer

Xylem

Funktion:

Transport von Wasser und Nährstoffen (Ionen), Nahrungsspeicher, Stützfunktion

Aufbau:

• Tracheiden: langgestreckte, zugespitzte Zellen, mit schrauben oder ringförmigen Wandverstärkungen (Gymnospermen)

• Tracheen: lange Röhren, die in der Längsachse durch einfache Durchbrechungen (= Auflösung der Querwände) verbunden sind (Angiospermen)

• Xylemparenchymzellen (Holzparenchymzellen): dienen zum Transport und zur Speicherung von Stoffen zwischen verschiedenen Geweben

• Xylemfasern (Holzfasern): dienen der Festigung

 

Phloem /Bast-/Siebteil)

Funktion

• Transport von Assimilaten (Zucker, Aminosäuren) Aufbau /

Zelltypen

• Siebröhren aus Siebröhrengliedern

• Geleitzellen

• Siebzellen (bei Gymnospermen)

• Phloemparenchym (Bastparenchym)

• Phloemfaser (Bastfasern)

Card 26

Question

Was ist verantwortlich für Dickenwachstum und wo findet es statt?

Answer

Kambium

- Faszikuläres Kambium

teilungsfähiges Gewebe innerhalb des Leitbündels

entsteht aus Prokambium des Leitbündels

nach innen entsteht Xylem und nach Außen Phloem

- Interfaszikuläres Kambium

Ring merestemischer Kambiumzellen

Nach innen bldet sich Xylem und nach außen Phloem

Markstrahlen bilden sich durch immer mehr schichten nach innen die durch Tüpfel verbunden sind

Entstehen der JAhresringenach inne (Verholzte Xylemzellen, Kernholz), Holz ist also nach innen gebildetes und abgestorbenes bzw. verholztes Xylem

 

Primäres Dickenwachstum findet am Scheitelmeristem statt, keine zusätzliche Verdickung der Leitungsbahnen, was da ist ist da. Meist 1 Jährige Pflanzen

Sekundäres Dickenwachstum setzt nach Abschluss des primären ein und beruht auf Kambium, vermehrung des Leitgewebes zur erhöhung der Stand, biegefestigkeit und verorgung der Blätter

Card 27

Question

Schildern sie den Aufbau eines Blattes Schematisch

Answer

1. Cuticula

2. Epidermis

3. Palisadengewebe

4. Schwammgewebe

5. Stomata

6. Atemhöhle

Card 28

Question

Welche Funktionen haben Haare, die an der Epidermis anhaften? Was für Arten gibt es?

Answer

Charakteristik:

• entstehen aus Epidermis- oder Rhizodermiszellen

• Aufbau: ein- oder mehrzellig

• lebende oder abgestorbene Zellen

Funktionalität:

• „lebende“ Haare:

– Fraßschutz : Brennhaare, Drüsenhaare

– Stoffaufnahme: Wurzelhaare (Absorptionshaare)

• abgestorbene Haare:

– Verdunstungsschutz: Reflexion der Strahlung, Windbremse

– Samenverbreitung: Flughaare an Früchten

Card 29

Question

Welche Reproduktionszyklen gibt es und wovon sind diese Abhängig, welche Vermehrungsarten gibt es?

Answer

BEginn der Reproduktion

- Art, Standortfaktoren

 

Häufigkeit der Reproduktion

- hapaxanth: Arten sterben nach der Fruktifikation ab

--> anuelle: einjährig (Weizen)

--> bienne: zweijährig (Karotte)

--> plurienne: mehrjährig (Agave)

- perrenierend: ausdauernde Arten

--> zt hohe Lebenserwartungen, fruktifizieren ab BEginn der Reife fast jährlich

 

Intensität der Reproduktion

- Artabhängig, lokalfaktoriell

 

Arten der Fortpflanzung:

Generativ: selbstbestäubend (autogamie), Fremdbestäubend (allogamie)

Vegetativ: Apomixis, vegetative Vermehrung

Card 30

Question

Wie erfolgt die Autogamie bei Angiospermen und Gymnospermen

Answer

Gymnospermen Bestäubung und BEfruchtung erfolgt durch Pollen verschiedener männlicher Blüten desselben Individuums

 

Angiosperm erfolgt die Befruchtung ds eigenen Stempels innerhalb der Blüte durch eigene Pollen 

Card 31

Question

Geben Sie BEispiele für Autogamie, Allogamie und Apomixis

Answer

Autogamie Erbse, Bohne, Gerste
Allogamie Kürbis, Zucchini, Weizen
Apomixis (fehlende MEisose) Gewöhnlicher Löwenzahn, Brombeere

Card 32

Question

Welche  Möglichkeiten der Ausbreitung von gebildeten Samen kennen Sie?

Answer

1. Allochorie (ausbreitung durch fremde Triebkräfte)

a) Zoochorie

Endozoochorie (Darmpassage), Ektozoochorie (Sporentransport im Fell), Myrmekochorie (chemische Lockstoffe und Ameisenverbreitung), Epizoochorie (Kletten), Antropochorie

b) Anemochorie

Windstreuer, Körnchenflieger, Blasen- u. Ballonflieger, Haarflieger, Flügelflieger

c) Hydrochorie

Schwimmer, Regenschwemmlinge

2. Autochorie (Selbstausbreitung)

a) Selbststreuer

Saftdruckstreuer, Austrocknungsstreuer

b) Selbstableger

-Deponierung durch Wachstumsbewegungen

- Deponierung um die Mutterpflanze (fruchtstiele)

3. Achorie (Verhinderung der Samenausbreitung)

a) Viviparie (Samen KEimen an der Mutterpflanze)

b) Myxospermie (Schleim klebt Samen an Boden)

Card 33

Question

Beschreiben Sie die Vermehrung von Farnen

Answer

 

Card 34

Question

Unterschiede zw. einfurchenpollen/Dreifurchenpollen von Zweikeimblättrigen Pflanzen

Answer

Einfurchenpollen Dreifurchenpollen
• Einfurchige Pollen • Meist holzige Pflanzen • Pflanzen besitzen ätherische Öle • Einfacher Blütenaufbau, aber sehr unterschiedlich • Blütenhülle meist undifferenziertes Perigon*) • Nicht miteinander verwachsene Fruchtblätter (frei) • Staubblätter oft vielzählig • Blütenorgane in schraubenartiger Anordnung • Krautige und holzige Pflanzen • Pflanzen besitzen meist keine ätherischen Öle • Blätter häufig zusammengesetzt, Nebenblätter verbreitet • Organe der Blüte stehen in Wirteln • Blütenhülle meist in Kelch und Krone differenziert • Fruchtblätter selten frei
   

 

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