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Vokabular und Begriffe

Discover Vokabular und Begriffe: 63 flashcards with questions and answers.

Subject
Sciences / Medical science
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 21

Question

Was ist eine Chromosomale Aneuploidie ? 

Answer

Bezeichnet das fehlen oder hinzuaddieren von Chromosomen; Risiko steigt mit dem Alter der Mutter

—> XX; 0

 

Card 22

Question

Was ist die Hardy-Weinberg-Formel (Regel) ? 

Answer

1 = p + q 

1 = p^2 + 2pq + q^2 

 

Wobei gilt:

q = Homozygotenhäufigkeit (Merkmalsausprägung)

p = Homoygotenhäufigkeit (Keine rezessiven Merkmale)

pq = Heterozygotenhäufigkeit (Merkmalsträger ohne Ausprägung) 

Card 23

Question

Was ist ein Wiederholungswahrscheinlichkeit von multifaktoriellen Krankheiten, wie hoch ist diese bei verschiedenen Verwandschaftsgraden ? Welche Ausnahmen gibt es z.b.? 

Answer

Wiederholungswahrscheinlichkeit bezeichnet das entstehen multifaktorieller Erkrankungen die nicht monogen vererbt werden. 

Statistisch gilt: 

— Verwandte 1. Grades haben ein ca. 3% über dem Basisrisiko liegende Häufigkeit, was Erkrankungen angeht. 

 

Ausnahmen sind: 

— Diabetes Typ II und Schizophrenie; dort sind die Raten teils deutlich höher

Card 24

Question

Benennen sie die wichtigsten Faktoren bei einem Autosomal-Dominanten Erbgang (nach den Mendel´schen Regeln) !

 

Answer

- häufig sichtbare Fehlbildungen 

- ursächliches Gen liegt auf einem Autosom —> Jungen/Mädchen gleich häufig betroffen

- bereits bei Heterozygotie Phänoypische Ausprägung 

- NICHT bei Nachkommen gesunder Eltern —> (WHW ca. 1-6%)

 

Abweichungen 

—> Neumutation; verminderte Penetranz; geringe Expressivität; Altersabhänig 

 

Beispiele 

—> Chorea Huntington; erblicher Darmkrebs

 

 

Card 25

Question

Benennen Sie die wichtigsten Merkmale des monogenen Autosomal-Rezessiven Ergangs und die Wahrscheinlichkeiten für verschiedene Elternkonstellationen (Hetero+Hetero; Homo+Hetero) ! 

 

Answer

Typischerweise Elterngeneration beide Heterozygot —> Eltern gesund, Mädchen und Jungen gleich betroffen 

Heuristik

—> schwere Kinder/Jugenderkrankungen (PKU; GalakÄmie) Autosomal-Rezessiv

— ebenfalls Hämochromatosen; spinale Muskelatrophien

 

Wahrscheinlichkeit für die Kinder: 

— Hetero + Hetero = 1/4 = 25%

— Homo + Hetero = 1/2 = 50% 

 

Card 26

Question

Was gibt der Verwandschaftsgrad „r“ an bei einer Konsanguität ? 

Answer

Konsanguität = Verwandtenehe

r = Anteil des gleichen ererbten Allele

— maximal r = 1/2 = Geschwister (Inzest)

— Cousin/Cousine 1. Grades = 1/8 = 12,5% 

Card 27

Question

Benennen Sie die wichtigsten Merkmale des X-Chromosomal-rezessiven Erbganges (XLR) ! 

 

Answer

Merkmalsträger = meist männlich 

Alle Töchter (bei erkranktem Mann) = Konduktorinnen 

—> Söhne von Konduktorinnen = 50% betroffen 

—> Töchter von Konduktorinnen = 50% wieder Konduktorin

 

Konduktorinnen können diskrete Symptome haben

—> X-Inaktivierung 

Card 28

Question

Nennen Sie für die für die Herstellung einer Metaphasenplatte benötigten Schritte grob und die dafür benötigten Substanzen ! 

Answer

Schritte

1. Ansatz von Lymphozytenkultur (aus heparinisiertem Blut)

2. Kultivierung in Nährmedium (mit PHA; Phytohämagglutinin —> Proliferisation der T-Lymphozyten)

3. Aufarbeitung (Colchizin-Zugabe, Zentrifugation)

4. Präparate-Herstellung (Hypotone Lösung, Auftragen)

Card 29

Question

Nennen Sie die wichtigsten Merkmale eines X-Chromosomal-dominanten Erbgangs ! 

 

Answer

Betroffene Männer = NUR betroffene Töchter, Söhne gesund (X von der Frau)

—> Lethalitätsfaktor bei Hemizyotie für Männer 

Betroffene Frauen = Sohn und Tochter 50% WHW für die Erkrankung

—> mildere Symptomatik bei Frauen = 2 X-Chromosom 

 

Beispiele: 

— Fragiles X-Syndrom (partielle X-Inaktivierung) 

— Rett-Syndrom 

 

Card 30

Question

Nennen Sie die wichtigsten Merkmale eines X-Chromosomal-rezessiven Erbganges ! 

 

Answer

Träger mit Phänotyp meist Männer

Betroffene Männer = ALLE Töchter sind Konduktorinnen; Söhne NICHT Betroffen

Betroffene Frauen = Söhne 50% betroffen und Töchter 50% Konduktorinnen

Konduktorinnen können eine abgeschwächte Symptomatik entwickeln 

 

Beispiele:

— X-Inaktivierung, (Keimzellen)Mosaik

 

Card 31

Question

Nennen Sie die wichtigsten Merkmale und Inhalt der GTG-Bandenfärbung beim Chromosomenbänderungsverfahren !

Answer

Behandlung der Chromosomen mit Giemsa

AT-reiche Regionen färben sich stärker (dunkler) GC weniger (hell)

Mehrzahl der Gene, insb. „Housekeeping-Genes“ liegen in der hellen Region (GC) (z.b. Zellphysiologische Prozesse; Energiestoffwechsel)

Entwicklungs-/Gewebsspezifische liegen eher in den dunkleren Regionen (AT)

 

Merke: Veränderungen in den hellen Banden sind deutlich Gravierender!

Card 32

Question

Nennen Sie Merkmale und Beispiele für NICHT-Mendelsche Erbgänge!

Answer

Mitochodriale Vererbung = Maternal (Cave: neuerdings auch paternal gering möglich, siehe Unterlagen) —> Töchter und Söhne gleichermaßen betroffen!

— Oxidation Phosphorylierung gestört (Citratzyklus) = Herz, Leber, Niere, Gehirn

Multifaktorielle Vererbung 

Epigenetische Vererbung (Imprinting-Störungen) 

Card 33

Question

Nennen Sie kurz Merkmale für die folgenden Färbemethoden: 

QFQ; CBG; NOR-Bandenfärbungen

Answer

QFQ = Fluoreszensfärbung des distalen Segments des langen Arms des Y-Chromosoms

CBG = Färbung der heterochromatischen Retion (Satelliten-DNA); Zentromer

NOR = Färbung des Nucleolus-organisierenden Zentrums

Card 34

Question

Beschreiben Sie das Schwellenwertmodell der Multifaktoriellen/komplexen  Vererbung und dessen Inhalt / Bedeutung ! 

(Polygen / Multifaktoriell = Synonym)

Answer

Beschreibt das nicht einer, sonder das Zusammentreffen von mehreren Genen (Einzelfaktoren) zu einer Erkrankungsmanifestation führen 

Grenze bildet der „Schwellenwert“ ab dem eine Pathologie auftritt

Beispiel = Arteriosklerose; Intelligenz

Es gibt einen Carter-Effekt = Geschlechtsbevorzugung (paradoxes Wiederholungsrisiko) 

Card 35

Question

Beschreiben sie die Ungefähren Zeiträume für die Anfälligkeit bei Embry-/Fetopathien ! 

Answer

Blastogenese = Präimplantation = Alles oder Nichts

1+2 EW = Präimplantation 

3-7 EW = Größere Missbildungen an Systemen möglich 

ab 8 EW = Funktionseinschränkungen bei ausgebildeten aber unausgereiften Systemen 

Card 36

Question

Nennen Sie wichtige Teratogene Medikamente und deren Wirkung auf den Embryo/Fetus! 

Answer

Cumarine (Gerinnungshemmer) = 6 - 9 SSW = Warfarin-Syndrom; Wachstums und geistige Entwicklungsstörungen

Lithium (Schwermetall) = Herzfehler 

ACE-Hemmer (RR-Senker) = Oligohydramnion; Nierenversagen Neonatal

 

Card 37

Question

Beschreiben Sie die Pränatal-Diagnostischen Methoden des Ersttrimester-Screenings und der NIPD ! 

Answer

Ersttrimester-Screening = IGEL; Nackenfaltenmessung + Serumuntersuchung der Mutter 11 - 14 SSW

— 80-90% der Trisomien (13,18,21) erkannt aber auch hoch falsch positiv

 

NIPD (Non-Invasion-prenatal-diagnosis)

— Blutanalyse der Schwangeren ab 9 SSW 

— Trisomie 21, 18 und Monosomie X werden erkannt 

Card 38

Question

Nennen Sie die Besonderheiten der Ultraschalldiagnostik ! 

Answer

Pränatal möglich, Trisomieerkennung möglich aber erst spät bei sichtbarer Fehlbildung 

— Domäne = Rechtzeitiges Erkennen von Fehlbildungen 

Card 39

Question

Nennen Sie Merkmale der Amniozentese und Chorionzottenbiopsie und deren Anwendungsgebiet/Nutzen ! 

Answer

Invasive Fruchtwasserentnahme durch die Bauchdecke 

Test auf Alpha-Fetoprotein und Acetylcholinesterase 

— Fehlgeburtrisiko von 0,5 - 1 % (Beide)

 

Chorionzottenbiopsie 

— ab 11 SSW; bei allen autosomal-rezessiv und familiär-erblichen Erkrankungen (besonders sicheres, frühes Ergebnis) 

Card 40

Question

Nennen Sie Indikationen für eine Prä- und Postnatale Chromosomenanalyse ! 

Answer

Pränatal: 

— Chorion/Amnionbiopsie oder Nabelschnurblut 

— Mutter >35 LJ. / pathologischer US-Befund oder Serumscreening / Abort

 

Postnatal

— peripheres Blut / Hautfibroblasten, Tumorgewebe, Knochenmark 

— Verdacht von Autosomen/Gonadosomen; Fertilitätsprobleme; Leukämie

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