Welche Fragen sind in der Vereinbarungsphase zu beantworten?
Answer
Ist der Check-Out Prozess einfach, transparent, schnell und sicher?
Sind Preise, Lieferzeiten, Bezahlverfahren, etc. für einen Kaufabschluss geklärt?
Gibt es eine Hotline bei Problemen?
Wurde Cross-Selling erwogen?
Card 22
Question
Welche Geschäftstätigkeiten werden in der Erfüllungsphase getätigt?
Answer
Auftragsbestätigung
Zahlungsabwicklung
Lieferung/ Eigentumsübertragung
Auskünfte über den Auftragsfortschirtt/-status
Retourenmanagement
Card 23
Question
Erkläre folgende Begriffe:
- Up-Selling
- Cross-Selling
- Cross-Referencing
Answer
Up-Selling: schlägt dem Benutzer bei Auswahl eines Artikels automatisch ähnliche Produkte vor, die eine höhere Marge haben.
Cross-Selling: zum interessierten Produkt werden komplementären Güter automatisch empfohlen.
Cross-Referencing: Leitet den Kunden mittel Querverweise zu anderen Produkten innerhalb des elektronischen Katalogs.
Card 24
Question
Was genau bedeutet Fulfillment?
Answer
Fulfillment ist das Erfüllungsgeschäft einer Kauftransaktion.
Card 25
Question
Was bedeutet Kundenbindung und CRM im Zusammenhang zu IT?
Answer
Kundenorientiertes Managementansatz, bei dem Informationssystemen das erforderliche Wissen zur Unterstützung der Front-Office-Prozesse im Marketing, Vertrieb, Service integriert bereitstellen und zur Verbesserung der Kundengewinnung, Kundenbindung und der Erhöhung der Kundenprofitabilität beitragen.
Card 26
Question
Was ist "Customer Journey"?
Answer
Der Weg des Kunden durch die verschiedenen Phasen eines Kaufprozesses
Card 27
Question
Was versteht man unter "Touchpoints"?
Answer
Alle Momente, in denen die potenzielle Kunden in ihrer "Customer Journey" in Kontakt mit einem Anbieter kommen.
Card 28
Question
Was genau sind "Multichannel-Anbieter"?
Answer
Multichannel-Anbieter unterhalten mehrere Kommunikations- oder Verkaufskanäle um in unterschiedlichen Customer Journey Touchpoints mit potenziellen Kunden zu schaffen.
Card 29
Question
Definiere den Begriff E-Procurement
Answer
E-Procurement ist die Unterstützung der Beziehungen und Prozesse eines Unternehmens zu seinen Lieferanten durch vernetzte Informationstechnologie.
Card 30
Question
Was genau sind direkte Güter? Wie werden diese generell beschafft?
Answer
Direkte Güter sind Vormaterialien für die Produktion und Handelsware. Ihre Beschaffung ereignet sich häufig durch Warenwirtschaftssystemen oder ERP, da dadurch hohe Effizienz erreicht werden kann.
Card 31
Question
Was sind indirekte Güter und wie werden diese beschafft?
Answer
Indirekte Güter sind im Prinzip MRO (= Maintanance, Repair& Opertations), also Betriebseinrichtungen, Unterhalt oder Eigenverbrauch. Ihre Beschaffung erfolgt häufig manuell und teuer. Als Unterstützung dafür dienen die E-Purchasing Systeme.
Card 32
Question
Welche Formen von E-Purchase Systeme kennen Sie und was genau bedeuten diese?
Answer
Sell-Side Lösung: Bei einer Sell-Side-Lösung wird der Produktkatalog des liefernden Unternehmens (im Web) bereitgestellt. Dies impliziert i. A. für die Käufer, dass sie auf die Produktdaten der verschiedenen Lieferanten über unterschiedliche Schnittstellen zugreifen müssen
Vorteile: Konfiguration von Produkten möglich/ Aktualität der Konditionen/ Verfügbarkeitsangaben
Nachteile: Individuelle Designs/ mehrere Logins/ Daten sind nur beim Lieferanten.
Buy-Side Lösung: Bei einer Buy-Side-Lösung werden die Einkaufssoftware (die Programmlogik) und der überwiegende Teil des elektronischen Produktkatalogs vom Käufer betrieben.
Vorteile: Nur ein Login/ Einheitliches Design/ Transparenz Dank eigener Datenhaltung und Reporting
Nachteile: Erhebliche Investitions- und Betriebskosten/ Keine Produktkonfiguration/ Aktualisierungsrhythmus der Konditionen ist nie optimal.
Card 33
Question
Was verstehen wir unter "Electronic Data Interchange" (EDI)?
Answer
EDI ist der von Medienbrüchen und menschlichen Eingriffen freie, asynchrone elektronische Austausch von strukturierter Daten zwischen Anwendungssystemen von Geschäftspartnern.
Card 34
Question
Beschreibe den Begriff Supply Chain Management
Answer
Die Koordination einer strategischen und langfristigen Zusammenarbeit von Ko-Herstellern im gesamten Logistiknetzwerk für Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Produkten. Dies beinhaltet sowohl Produktion und Beschaffung als auch Produkt- und Prozessinnovationen.
Card 35
Question
Wie sieht der Beschaffungsprozess bei indirekten Güter aus?
Answer
Bestellungen können dezentral ausgelöst werden. Dazu wird eine katalogbasierte E-Purchasing Lösung eingesetzt, welches sich wie ein Online-Shop verhält. Die Mitarbeitende können ihre Bedarfe in einem elektronischen Multilieferantenkatalog auswählen und in einen Warenkorb einlegen. Die freigegebene Bestellungen werden auf die betroffene Lieferanten aufgeteilt und diesen automatisch übermittelt. der gesamte NAchrichtenaustausch mit den Lieferanten erfolgt über automatisierten elektronischen Datenaustausch.
Card 36
Question
Wie wird das katalogbasierte E-Purchasing Lösung eigentlich "gemanagt"?
Answer
Dies wird an einen spezialisierten IT-Service-Provider ausgelagtert (Bsp.: JCatalog). Die Lieferanten liefern ihre Produktdaten elektronisch an JCatalog und diese machen dann das gesamte Katalogmanagement.
Card 37
Question
Was bedeutet der Begriff "Digitalisierung"?
Answer
Umwandlung analoger Daten in digitale Daten.
Card 38
Question
Was bedeutet "Digitale Transformation"?
Answer
Digitale Transformation bezeichnet die Veränderung verschiedener Lebensbereiche durch zunehmende Digitalisierung, auch in Verbindung mit weiteren Technologien.
Card 39
Question
Was heisst "Augemented Reality"?
Answer
Verknüpfung von Anwendungen mit realen Geodaten und Kamerabildern.
Card 40
Question
Welche Wirkungsmuster hat das E-Business? Was bedeutet diese Muster genau?
Answer
Informationswirkung: Unternehmen verfügen über sehr viele Informationen, die in irgendeiner Form verwaltet werden müssen. Die Ressource "Information" soll verwertet werden, Handlungsvermögen schaffen( Jederzeit und überall verfügbar) können und die Partner sollen selbst bestimmen können, auf welchem Kanal sie ihren Informationsbedarf decken wollen.
Vermittlungswirkung: Vernetze Informationstechnologie verbindet Angebot und Nachfrage. Sie erlaubt manuelle oder automatisierte Selektionen oder Entscheide zu treffen. (Bsp.: Elektronische Börsen und Auktionen automatisieren Verhandlungen).
Integrationswirkung: Ein Unternehmen überwindet ihre Systemgrenzen und ihr System greift dabei automatisch auf unabhängige andere Systeme zu und nutzt dessen Funktionen und Daten (=indirekte Systemnutzung). Dadurch entstehen auch virtuelle Unternehmen.
Delegationswirkung: Computer treffen zunehmend aktiv und selbstständig Entscheidungen ohne menschlicher Mitwirkung. Eine Aktivität wird durch Datenereignisse ausgelöst, die über Sensoren oder andere Arten von Signalen eingehen. Die Aktivität können komplexe Regelwerke zugrunde legen, die die Handlungen im Einzelnen bestimmen.
Grundsatz: Die Wirkungsmuster sind eine abstrakte Denkhilfe, sie sich nicht scharf voneinander trennen und treten in der Praxis meist in Kombination miteinander auf.
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