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Wirtschaftsinformatik III

E-Business/ E-Commerce/ E-Procurement/ E-Organisation/ E-Government

Subject
Sciences / Computer science
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 21

Question

Welche Fragen sind in der Vereinbarungsphase zu beantworten?

Answer

Ist der Check-Out Prozess einfach, transparent, schnell und sicher?

Sind Preise, Lieferzeiten, Bezahlverfahren, etc. für einen Kaufabschluss geklärt?

Gibt es eine Hotline bei Problemen?

Wurde Cross-Selling erwogen?

Card 22

Question

Welche Geschäftstätigkeiten werden in der Erfüllungsphase getätigt?

Answer

Auftragsbestätigung

Zahlungsabwicklung

Lieferung/ Eigentumsübertragung

Auskünfte über den Auftragsfortschirtt/-status

Retourenmanagement

Card 23

Question

Erkläre folgende Begriffe:

- Up-Selling

- Cross-Selling

- Cross-Referencing

Answer

Up-Selling: schlägt dem Benutzer bei Auswahl eines Artikels automatisch ähnliche Produkte vor, die eine höhere Marge haben.

Cross-Selling: zum interessierten Produkt werden komplementären Güter automatisch empfohlen.

Cross-Referencing: Leitet den Kunden mittel Querverweise zu anderen Produkten innerhalb des elektronischen Katalogs.

Card 24

Question

Was genau bedeutet Fulfillment?

Answer

Fulfillment ist das Erfüllungsgeschäft einer Kauftransaktion.

Card 25

Question

Was bedeutet Kundenbindung und CRM im Zusammenhang zu IT?

Answer

Kundenorientiertes Managementansatz, bei dem Informationssystemen das erforderliche Wissen zur Unterstützung der Front-Office-Prozesse im Marketing, Vertrieb, Service integriert bereitstellen und zur Verbesserung der Kundengewinnung, Kundenbindung und der Erhöhung der Kundenprofitabilität beitragen.

Card 26

Question

Was ist "Customer Journey"?

Answer

Der Weg des Kunden durch die verschiedenen Phasen eines Kaufprozesses

Card 27

Question

Was versteht man unter "Touchpoints"?

Answer

Alle Momente, in denen die potenzielle Kunden in ihrer "Customer Journey" in Kontakt mit einem Anbieter kommen.

Card 28

Question

Was genau sind "Multichannel-Anbieter"?

Answer

Multichannel-Anbieter unterhalten mehrere Kommunikations- oder Verkaufskanäle um in unterschiedlichen Customer Journey Touchpoints mit potenziellen Kunden zu schaffen.

Card 29

Question

Definiere den Begriff E-Procurement

Answer

E-Procurement ist die Unterstützung der Beziehungen und Prozesse eines Unternehmens zu seinen Lieferanten durch vernetzte Informationstechnologie.

Card 30

Question

Was genau sind direkte Güter? Wie werden diese generell beschafft?

Answer

Direkte Güter sind Vormaterialien für die Produktion und Handelsware. Ihre Beschaffung ereignet sich häufig durch Warenwirtschaftssystemen oder ERP, da dadurch hohe Effizienz erreicht werden kann. 

Card 31

Question

Was sind indirekte Güter und wie werden diese beschafft?

Answer

Indirekte Güter sind im Prinzip MRO (= Maintanance, Repair& Opertations), also Betriebseinrichtungen, Unterhalt oder Eigenverbrauch. Ihre Beschaffung erfolgt häufig manuell und teuer. Als Unterstützung dafür dienen die E-Purchasing Systeme.

Card 32

Question

Welche Formen von E-Purchase Systeme kennen Sie und was genau bedeuten diese?

Answer

Sell-Side Lösung: Bei einer Sell-Side-Lösung wird der Produktkatalog des liefernden Unternehmens (im Web) bereitgestellt. Dies impliziert i. A. für die Käufer, dass sie auf die Produktdaten der verschiedenen Lieferanten über unterschiedliche Schnittstellen zugreifen müssen

Vorteile: Konfiguration von Produkten möglich/ Aktualität der Konditionen/ Verfügbarkeitsangaben

Nachteile: Individuelle Designs/ mehrere Logins/ Daten sind nur beim Lieferanten.

 

Buy-Side Lösung: Bei einer Buy-Side-Lösung werden die Einkaufssoftware (die Programmlogik) und der überwiegende Teil des elektronischen Produktkatalogs vom Käufer betrieben.

Vorteile: Nur ein Login/ Einheitliches Design/ Transparenz Dank eigener Datenhaltung und Reporting

Nachteile: Erhebliche Investitions- und Betriebskosten/ Keine Produktkonfiguration/ Aktualisierungsrhythmus der Konditionen ist nie optimal.

Card 33

Question

Was verstehen wir unter "Electronic Data Interchange" (EDI)?

Answer

EDI ist der von Medienbrüchen und menschlichen Eingriffen freie, asynchrone elektronische Austausch von strukturierter Daten zwischen Anwendungssystemen von Geschäftspartnern.

Card 34

Question

Beschreibe den Begriff Supply Chain Management

Answer

Die Koordination einer strategischen und langfristigen Zusammenarbeit von Ko-Herstellern im gesamten Logistiknetzwerk für Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Produkten. Dies beinhaltet sowohl Produktion und Beschaffung als auch Produkt- und Prozessinnovationen.

Card 35

Question

Wie sieht der Beschaffungsprozess bei indirekten Güter aus?

Answer

Bestellungen können dezentral ausgelöst werden. Dazu wird eine katalogbasierte E-Purchasing Lösung eingesetzt, welches sich wie ein Online-Shop verhält. Die Mitarbeitende können ihre Bedarfe in einem elektronischen Multilieferantenkatalog auswählen und in einen Warenkorb einlegen. Die freigegebene Bestellungen werden auf die betroffene Lieferanten aufgeteilt und diesen automatisch übermittelt. der gesamte NAchrichtenaustausch mit den Lieferanten erfolgt über automatisierten elektronischen Datenaustausch. 

Card 36

Question

Wie wird das katalogbasierte E-Purchasing Lösung eigentlich "gemanagt"?

Answer

Dies wird an einen spezialisierten IT-Service-Provider ausgelagtert (Bsp.: JCatalog). Die Lieferanten liefern ihre Produktdaten elektronisch an JCatalog und diese machen dann das gesamte Katalogmanagement.

Card 37

Question

Was bedeutet der Begriff "Digitalisierung"?

Answer

Umwandlung analoger Daten in digitale Daten.

Card 38

Question

Was bedeutet "Digitale Transformation"?

Answer

Digitale Transformation bezeichnet die Veränderung verschiedener Lebensbereiche durch zunehmende Digitalisierung, auch in Verbindung mit weiteren Technologien.

Card 39

Question

Was heisst "Augemented Reality"?

Answer

Verknüpfung von Anwendungen mit realen Geodaten und Kamerabildern.

Card 40

Question

Welche Wirkungsmuster hat das E-Business? Was bedeutet diese Muster genau?

Answer

Informationswirkung: Unternehmen verfügen über sehr viele Informationen, die in irgendeiner Form verwaltet werden müssen. Die Ressource "Information" soll verwertet werden, Handlungsvermögen schaffen( Jederzeit und überall verfügbar) können und die Partner sollen selbst bestimmen können, auf welchem Kanal sie ihren Informationsbedarf decken wollen.

Vermittlungswirkung: Vernetze Informationstechnologie verbindet Angebot und Nachfrage. Sie erlaubt manuelle oder automatisierte Selektionen oder Entscheide zu treffen. (Bsp.: Elektronische Börsen und Auktionen automatisieren Verhandlungen).

Integrationswirkung: Ein Unternehmen überwindet ihre Systemgrenzen und ihr System greift dabei automatisch auf unabhängige andere Systeme zu und nutzt dessen Funktionen und Daten (=indirekte Systemnutzung). Dadurch entstehen auch virtuelle Unternehmen.

Delegationswirkung: Computer treffen zunehmend aktiv und selbstständig Entscheidungen ohne menschlicher Mitwirkung. Eine Aktivität wird durch Datenereignisse ausgelöst, die über Sensoren oder andere Arten von Signalen eingehen. Die Aktivität können komplexe Regelwerke zugrunde legen, die die Handlungen im Einzelnen bestimmen. 

 

Grundsatz: Die Wirkungsmuster sind eine abstrakte Denkhilfe, sie sich nicht scharf voneinander trennen und treten in der Praxis meist in Kombination miteinander auf.

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