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Kontrollfragen Modul 1 Basiswissen, Prozessgestaltung bis Beschwerdemanagement

SAQ- Qualitätsmanagement Modul 1. Die Antworten sind nicht abschliessend und ohne Gewähr. Änderungen sind vorbehalten.

Subject
Economy / Others
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 21

Question

Strategie und Prozessmanagement

1.4 Ich kann den Zweck und die Inhalte der Strategy Map / Balanced Scorecard sowie den Nutzen für die Strategieimplementierung erläutern. (L1)


LZ-1.4.1 Wozu dienen die Strategy Map und die Balanced Scorecard und was sind deren Inhalte?

Answer

- Sie dienen der Filterung und der Priorisierung der Themen für die  
  Strategie.
- Die Strategiemap gibt den Input für die BSC
- Die BSC gibt die Strategie vor.


Card 22

Question

Strategie und Prozessmanagement

2.1 Ich kenne den Unterschied zwischen der Aufbauorganisation und Prozessen und kann diesen meinen Kolleginnen / Kollegen verständlich erläutern. (L1)


LZ-2.1.1 Zeigen Sie auf, worin die wesentlichen Unterschiede zwischen einem Prozess und den Inhaltsinformationen eines Organigramms liegen.

Answer

- Das Organigramm ist vertikal gestrickt. Der Fokus ist auf die Bereichsziele 
  gerichtet.
- Prozesse sind horizontal ausgerichtet und können zwischen den   
   Hirarchien variieren.

Card 23

Question

Strategie und Prozessmanagement

2.2 Ich kenne die Merkmale und Ent-wicklungsstufen prozessorientierter Organisationen und kann auf deren Basis die Prozessorientierung einer Organisation einstufen bzw. beurteilen. (L1, L3)


LZ-2.2.1 Erläutern Sie die Merkmale und Entwicklungsstufen der prozessorientierten Organisation. Zeigen Sie die Konsequenzen bzw. den Nutzen für die Organisation auf.

Answer

- Funktionale Spezialisierung - Die Entscheidungstäger führen rein
  funktional den gesamten Geschäftsprozess.
- Richtlinienmodell - Prozesse können auf verschiedenen Ebenen erstellt  
  werden, die Freigabe von "Oben" aber bleibt.
- Matrixmodell - Die Organisationseinheit und das Prozessmanagement sind
   für die Strategie und Prozesse verantwortlich.
- Servicemodell - Funktionale Einheit als Dienstleister/ Das
   Prozessmanagement hat die Verantwortung.
- Reines Prozessmodell - Die Organisationseinheit übernimmt die
   strategischeVerantwortung und die operative Führung.
 

Card 24

Question

Strategie und Prozessmanagement

2.3 Ich kann die Aufgaben des Prozessmanagements sowie die unterschiedlichen Prozessmanagementrollen im Kontext der Entwicklungsstufen prozessorientierter Organisationen zuordnen bzw. beurteilen. (L2, L3)


LZ-2.3.1 Welche Entwicklungsstufe der prozessorientierten Organisation wäre erforderlich, damit das Prozessmanagement bei der funktionsübergreifenden Verbesserung und Optimierung der Geschäftsprozesse mitwirken kann?

Answer

- Mindestens das Richtlinienmodell
- Matrixmodell
- Servicemodell
- Reines Prozessmodell

Card 25

Question

Strategie und Prozessmanagement

2.3 Ich kann die Aufgaben des Prozessmanagements sowie die unterschiedlichen Prozessmanagementrollen im Kontext der Entwicklungsstufen prozessorientierter Organisationen zuordnen bzw. beurteilen. (L2, L3)

LZ-2.3.2 Welche Entwicklungsstufe der prozessorientierten Organisation wäre erforderlich, damit das Prozessmanagement über funktionsübergreifende Massnahmen zur Ausrichtung und Gestaltung der Geschäftsprozesse entscheiden kann?

Answer

- Servicemodell
- Reines Prozessmodell

Card 26

Question

Strategie und Prozessmanagement

2.4 Ich kann die Erwartungen und Anforderungen interner und externer Anspruchsgruppen in Geschäftsprozesse integrieren und vernetzen. (L2)


LZ-2.4.1 Wie können die Erwartungen und Anforderungen interner und externe Anspruchsgruppen in den Prozessen einer Organisation konkret umgesetzt werden? Nennen Sie Beispiele.

Answer

- Mit der Definition der In- und Outputs der Prozesse.
 -  z. B. Der Kunde hat einen Bedarf, welcher über den Geschäftsprozess  
    abgewickelt wird. Danach geht es als Produkt oder Dienstleistung zurück
    an den Kunden.

Card 27

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
1.1 Ich kann die Prozesslandkarte auf Basis der Unternehmensstrategie evaluieren und strukturieren. (L2)

LZ-1.1.1 Aus welchen unterschiedlichen Prozesskategorien besteht die Prozessarchitektur einer Organisation nach dem St. Galler Managementmodell?

Answer

- Managementprozess
- Geschäftsprozess
- Unterstützungsprozess

Card 28

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
1.1 Ich kann die Prozesslandkarte auf Basis der Unternehmensstrategie evaluieren und strukturieren. (L2)

LZ-1.1.2 In welchen Unterkategorien lassen sich die Geschäftsprozesse für Unternehmen nach dem St. Galler Managementmodell unterteilen?

Answer

- Kundenprozesse
- Leistungserstellungsprozesse
- Leistungsinnovationsprozesse

Card 29

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
1.1 Ich kann die Prozesslandkarte auf Basis der Unternehmensstrategie evaluieren und strukturieren. (L2)

LZ-1.1.3 Nach welchen strategischen Merkmalen bzw. Kriterien lassen sich die Geschäftsprozesse einer Organisation strukturieren?

Answer

Nach den Einflussfaktoren:
- Unterschiedliche Leistungsansprüche
- Unterschiedliche Kundenbedürfnisse
- Unterschiedliche Komplexitätsfälle
- Unterschiedliche Technologien

Card 30

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
1.1 Ich kann die Prozesslandkarte auf Basis der Unternehmensstrategie evaluieren und strukturieren. (L2)

LZ-1.1.4 Welche Voraussetzung muss erfüllt sein, damit diese strategischen Merkmale / Kriterien auch eine Unterscheidung der Geschäftsprozesse bzw. Geschäftsvorfälle zur Folge haben?

Answer

Es sind nicht nur die Geschäftsprozessvarianten zu berücksichtigen, sondern auch der Prozess als Ganzes erfordert ein unterschiedliches Vorgehen.
z.B. Service am Auto:
Service am Verbrennungsmotor erfordert ein anderes Vorgehen als der Service an Hybridwagen.

Card 31

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
1.1 Ich kann die Prozesslandkarte auf Basis der Unternehmensstrategie evaluieren und strukturieren. (L2)

LZ-1.1.5 Welches strategische Element hat einen wesentlichen Einfluss auf den Umfang bzw. die Inhalte der Management- und Unterstützungsprozesse?

Answer

- Die Anspruchsgruppen

Card 32

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
2.1 Ich kann die Geschäftsprozessaktivitäten und Schnittstellen einer Organi-sation auf Grundlage der Strategie pro aktiv gestalten und ausrichten. (L3)

LZ-2.1.1 Welche strategischen Elemente haben einen Einfluss auf die Gestaltung der Geschäftsprozessaktivitäten und wie bzw. wo wirken sich diese konkret aus?

Answer

- Anspruchsgruppen
- Wertschöpfung
- Kernkompetenzen
- Kooperationsfelder
- Leistungsangebot

Diese Elemente haben unterschiedliche Einflussfaktoren.
- Technologie, Komplexität, Kundenbedürfnisse.
Entsprechend müssen die Geschäftsprozessaktiviäten angepasst, unterteilt oder kategorisiert werden.
- z.B. In Kundenprozesse, Leistungsinnovationsprozesse oder  
   Leistungserbringungsprozesse

Card 33

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
2.2 Ich kenne den Nutzen und die Elemente des Prozesssteckbriefs und kann diesen für die Unternehmensprozesse erstellen. (L2)

LZ-2.2.1 Welchen Sinn und Zweck erfüllen die Prozesssteckbriefe im Rahmen des Prozessmanagements?

Answer

- Der Inhalt des Prozesssteckbriefs soll sich auf den spezifischen Nutzen
  der Organisation fokussieren
- Ziel des Prozesses
- Zuständigkeiten, wichtigste Eckdaten
- Planung
- Zusammanfassung

Card 34

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
2.2 Ich kenne den Nutzen und die Elemente des Prozesssteckbriefs und kann diesen für die Unternehmensprozesse erstellen. (L2)

LZ-1.2.2 Auf welche Inhalte sollte der Prozesssteckbrief fokussieren?

Answer

- Auf den spezifischen Nutzen der Organisation.

Card 35

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
3.1 Ich kenne die unterschiedlichen Ziele, den Nutzen und die Dimensionen der Prozessmodellierung und kann sie der Anwendung in meiner Organisation gegenüberstellen. (L2)

LZ-3.1.1 Worin liegt der mögliche Nutzen der Prozessmodellierung?

Answer

- Im Überblick der Darstellung der Schnittstellen
- Verstehen der Abläufe
- Schulung neuer Mitarbeiter
- Planung von Audits
- Als Infoquelle bei Unklarheiten

Card 36

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
3.1 Ich kenne die unterschiedlichen Ziele, den Nutzen und die Dimensionen der Prozessmodellierung und kann sie der Anwendung in meiner Organisation gegenüberstellen. (L2)

LZ-3.1.2 Welche zwei unterschiedlichen Prozessdimensionen lassen sich bei der Prozessmodellierung unterscheiden?

Answer

- Horizontal und Vertikal
- Vertikal; wie und was?
- Horizontal: was durch wen?

Card 37

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
3.2 Ich kenne die verschiedenen Formen und Inhalte der Prozessmodellierung und kann sie für meine Organisation zweckmässig einsetzen. (L2)

LZ-3.2.1 Auf welche unterschiedlichen Darstellungsarten lassen sich die Prozesse modellieren bzw. beschreiben?

Answer

- Flowchart (Vertikal)
- Swimlane (Horizontal)
- Matrix

Card 38

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
3.2 Ich kenne die verschiedenen Formen und Inhalte der Prozessmodellierung und kann sie für meine Organisation zweckmässig einsetzen. (L2)

LZ-3.2.2 Welche sind die wichtigsten Inhalte und Parameter der Prozessmodellierung, die bei der Beschreibung von Prozessen zu berücksichtigen sind?

Answer

- Bereiche
- Schnittstellen
- In- Output
- Tätigungsbeschreibungen/ Aktivitäten
- Dokumente/ Anweisungen

Card 39

Question

Prozessausrichtung und Prozessgestaltung
3.2 Ich kenne die verschiedenen Formen und Inhalte der Prozessmodellierung und kann sie für meine Organisation zweckmässig einsetzen. (L2)

LZ-3.2.3 Welche Instrumentarien kann ich nutzen, um einzelne Prozessaktivitäten zu modellieren und damit die Ausführung der Aktivität im Detail zu regeln bzw. zu beschreiben?

Answer

- Hardcopies, Papierform, Formulare, Checklisten, Rezepturen
- Softwaretools

Card 40

Question

Software-Tools im Qualitäts- und Prozessmanagement
Ich setze Normanforderungen mittels Software-Tools effizient um. (L2)

Welches sind Themen in der Normforderung ISO 9001 für die Software eingesetzt werden könnte oder sinnvoll ist?

Answer

- Prozessdarstellung
- Dokumentenlenkung
- Lenkung fehlerhafter Produkte; Verbesserungen
- Audits
- Produktqualität
- Prüfmittelüberwachung

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